Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Maria zu Weißdorf

Jahreslosung 2017: “Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. Hesekiel 36,26

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  • Neuigkeiten
    Erntedank 2017  1

    Am 1. Oktober 2017 wollen wir um

    10 Uhr (!) wieder unseren jährlichen Erntedank-Gottesdienst feiern.

     

     

    Bitte und Dank – Erntedank

    Herma Teschke

     

    Erntedank 2017  2 Kopie

    Heuer feiern wir ihn wieder traditionell, mit Einzug unserer Kinder mit ihren Erntedankkörbchen und anschließendem eigenem Kindergottesdienst in unserem Gemeindehaus.

    Unser Kirchenchor wird musikalisch mitwirken.

    Erntedank kann vielfältig ausfallen:

    Auch treues Engagement in unserer Kirchengemeinde gehört dazu. Und so dürfen wir auch einigen Chorsängerinnen und – sängern im Rahmen dieses Gottesdienstes für ihren langjährigen Einsatz offiziell danken und Chorjubiläen begehen.

    Es wäre schön, wenn unser Altarraum üppig mit vielfältigen Dankesgaben aus Gottes reicher Schöpfung geschmückt würde.

     

    Erntedank 2017  3

     

    Bitte bringen Sie Ihre Gaben

    am Samstag,

    den 30. September 2017,

    zwischen 9 und 16 Uhr

    in unsere Kirche.

     

    Herzlichen Dank!

     

    Ein Feiertag für uns alle   –   31. Oktober 2017   –   500 Jahre Reformation

    Herma Teschke

     

    Das diesjährige 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 ist sogar für unseren Staat kulturgeschichtlich so viel von Wert, es mit einem arbeitsfreien Feiertag zu würdigen.

    Und wenn dies schon die Politik für wert erachtet, dann wohl erst recht wir als evangelische Christen!

    Wir feiern deshalb

    am DIENSTAG, 31.10.17, um 9.30 Uhr (!)

    einen Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum          

    in unserer Kirche St. Maria

    mit Heiligem Abendmahl und musikalischer Mitwirkung durch unseren Kirchenchor.

     

    Luther1

    Desweiteren ergeht die herzliche Einladung zum

    Kirchenkreis-Kirchentag in Coburg zu fahren.

    Erste Programm-Hinweise können Sie bereits der Voranzeige entnehmen.

    Sie haben neben der Fahrtmöglichkeit im eigenen Auto auch die komfortable Möglichkeit mit dem Dekanatsbus, Abfahrt ca. 12 Uhr auf dem Schulhof der Grundschule, Christian-Seidel-Straße, mitzufahren.

    Die Rückfahrt wird nach dem Abendgottesdienst in Coburg um ca. 19.30 Uhr sein.

    Die Kosten betragen etwa 10,00 €.

    Bitte melden Sie sich bei Interesse im Pfarramt bis 15.Oktober an (Tel.: 53 56).

     

    Nähere Informationen zur Busfahrt können Sie nach den Sommerferien aus der Presse,

    aus unserem Schaukasten, durch die Abkündigungen im Gottesdienst oder durchs Pfarramt entnehmen.

     

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    Christus-Tag Bayern

    Auf-Brüche in unserer Evang.-Luth. Kirche  – 

    Blicke über´n Tellerrand

    Herma Teschke

     

    Christus-Tag in Bayern –

    Dienstag, 3. Oktober 2017

    (Tag der deutschen Einheit)

    Till Roth, Dekan in Lohr /Main

     

    “Frieden finden – allein im Glauben” – Unter dieser Überschrift steht der 4. Christus-Tag in Bayern.

    Dazu laden wir Sie herzlich ein!

    Der Christus-Tag soll verbinden, stärken und orientieren.

    - Wo sich Gemeindeglieder vor Ort   missionarisch engagieren und  dabei allein gelassen fühlen,    verbindet der Christus-Tag.

     

    - Wo Christen eine christusbezogene Verkündigung vermissen,    stärkt der Christus-Tag.

    - Wo es ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern so vorkommt, als  würde die Kirche ihr Fähnlein in den Wind halten, sagt der Christus-Tag deutlich, was der Kirche vom Wort Gottes her zu bekennen  aufgetragen ist.

     - - Tagesprogramm in Bayreuth z.B. –s. rechts

     Nähere Infos unter:   www.christustag-bayern.de

    Jugendmissions-Konferenz in Naila - Samstag, 21.Oktober 2017

    Daniel Graf, Pfarrer in Geroldsgrün und Dekanatsmissionspfarrer Naila

     

    Im vergangenen Jahr fand sie erstmals statt: die JuMiKo (Jugendmissionskonferenz) im Frankenwald.

    Wir sind sehr dankbar, wie Gott geführt und gesegnet hat, und planen sie für den 21.10.2017 zum zweiten Mal – diesmal in der Frankenhalle Naila mit ca. 20 Missionswerken, Julia Garschagen und anderen Referenten … und hoffentlich vielen jungen Christen aus Franken, Sachsen und Thüringen.

    Christus-Tag Bayreuth
    bewegt

    Ziel der JuMiKo ist, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu helfen, ihre Berufung zu leben und Jesu Auftrag zu folgen - da, wo Gott sie bereits hingeführt hat, und da, wohin Er sie noch senden will.

    Nähere Infos unter:   www.jumiko-frankenwald.de

    In Verantwortung vor Gott

    Pfarrerin Herma Teschke

     

    Das Buch Hiob gehört zur biblischen Weisheitsliteratur.

    Zugleich hat es in seiner Dramatik einen herausragenden Platz in der Weltliteratur und viele Schriftsteller haben den Stoff des Hiobbuches aufgegriffen und bearbeitet,so z.B. Nelly Sachs („Hiob“ in „Sternenverdunkelung“ bzw. „Späte Gedichte“), Carl Gustav Jung („Antwort auf Hiob“) oder Joseph Roths mehrfach verfilmter, als  Theaterstück inszenierter Roman „Hiob“.

    Das 28. Kapitel von insgesamt 42 ist eine eigenständige Betrachtung im Gesamtzusammenhang des ganzen Hiobbuches. Es ist Hiobs Weisheitslied.

    In diesem Lied hält der Dichter Hiob fest, dass zwar der Mensch alles erforscht, aber die Weisheit nicht oder nur schwer finden kann.Der Mensch gräbt Schächte und Stollen ins Erdinnere, um Edelsteine und Gold zu finden.Doch die Weisheit kann er weder auf der Erde noch über, unter oder in ihr entdecken.Und doch gibt es sie in irgendeiner Weise. Hiob weiß eines ganz genau:Die Weisheit ist ein unvergleichlich kostbares Gut. Sie lässt sich mit nichts auf der Welt bezahlen. Wer Weisheit erwirbt, besitzt mehr als kostbarste Perlen (v.18b).Der Mensch ahnt, dass die Weisheit da ist. Und nur weil er sie erahnen kann, vermag er überhaupt nach ihr zu fragen.Irgendwo muss sie aber doch ihren Sitz haben!?Aber die Augen und Ohren jedes menschlichen Herzens sind zu geblendet, ja zu verblendet und zu getäuscht und zu betäubt, um die Weisheit in ihrer Reinheit und in ihrer Gesamtheit wahrnehmen zu können.Es ist sogar eher so:

    Die Weisheit selbst verbirgt sich vor dem Menschen. Nur äußerste Krisensituationen und Todesbedrohung lassen den Menschen oft erst so etwas wie einen Anflug oder Hauch von Weisheit vernehmen. Der Einzige, der wirklich den vollen Zugang zur Weisheit hat, ist Gott selbst. Denn mit ihrer Hilfe hat Gott beispielsweise den Naturkräften ihre Bestimmung verliehen, dem Wind seine Stärke, dem Wasser sein Maß und seinen Kreislauf, dem Gewitter seinen dynamischen Verlauf.

     

    Bei der Erschaffung der Erde bediente sich Gott der Weisheit.

    Und in diesem Zusammenhang lesen wir dann auch Vers 24:

    „Gott sieht die Enden der Erde und schaut alles, was unter dem Himmel ist.“ (v.24)

    Vereinfacht gesagt:

    Gott sieht alles. Und das heißt doch so viel wie: Gott weiß alles, was auf Erden geschieht.

    Nichts ist Ihm verborgen.

    Gott kennt alle Lebenszusammenhänge. Nichts und niemand ist Ihm fremd.

    Geistliches Wort 1   2017

    Wenn wir uns das mal versuchen vorzustellen, wie Gott also immerzu gegenwärtig da ist, jeder Zeitmoment von Seiner Anwesenheit erfüllt ist, dann mag man darüber erschrecken.Denn nichts, was man vielleicht lieber vertuscht haben möchte, liegt vor Gott im Dunkeln.

    Jeder Gedanke, jedes Wort, jede Tat ist Gott klar vor Augen.

    Viele alte Hochaltäre zeugen noch heute von dem Versuch, sich Gottes ständiges Dabeisein vorzustellen. Meistens befindet sich ganz oben an solch einem Altar ein Dreieck mit einem Strahlenkranz, aus dem ein Auge, das Auge Gottes herausschaut. Darunter oder darüber steht dann oft noch das Tetragramm, also die 4 hebräischen Buchstaben für den Namen Gottes, nämlich „JHWH“ (Jahwe), was ja nichts anderes bedeutet als: „Ich bin der „Ich-bin-da““.

    Auch in der ehrfürchtigen Umschreibung „der HERR“ klingt, wenn wir sie richtig verstehen, diese frohe Botschaft für uns Menschen an.

    Unsere Altvorderen hatten wohl ein besonderes Gespür für Gottes Allgegenwart. Im Mittelalter hatten die Menschen,  so auch der Mönch Martin Luther,  Angst vor Gott als Weltenrichter. Aber um Angstmache geht es in Gottes Wort nicht, und das will uns Hiob auch mit seinem Weisheitslied sagen:

    Gott gibt dem Menschen vielmehr eine Lebensregel an die Hand. Beachtet der Mensch diese Regel, dann schlägt er den Weg zur Weisheit ein und kommt ihr ein Stückchen näher. Diese Lebensregel heißt in Hiobs letztem Liedvers:

    „Den HERRN stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.“  (v.28b, Gute Nachricht)

    Luther übersetzt:

    „Siehe, die Furcht des HERRN, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.“

    Also doch „Furcht“ vor Gott haben?

    Das ist heute wenig modern, und damit entlarvt mancher Zeitgenosse höchstens sein äußerst heikles Gottesbild. Aber was könnte denn mit dieser „Gottesfurcht“ eigentlich gemeint sein?

    Für mich bedeutet „Furcht“ nicht eine „heillose Angst“, sondern eher eine positive „Scheu“ oder „Ehrfurcht“ oder „Achtung“ vor dem, was göttlich ist, vor dem, was ich nicht begreifen oder beweisen kann, vor dem, was unendlich größer ist als ich, vor DEM, der unfassbar bleibt. Statt von „Gottesfurcht“ zu sprechen, ist es heute zeitgemäßer von  „Verantwortung vor Gott“ zu reden. Und in diesem Wissen, vor Gott zu leben, in Seiner Gegenwart zu denken, zu reden und zu handeln, wenn ich also in diesem Sinne das Wort „Gottesfurcht“ verstehe, dann erschrecke ich sicher manches Mal auch heilsam über meine eigenen, immer wieder neuen Verfehlungen. Heilsam insofern, als dass ich Jesu richtendes und zugleich befreiendes Wort suche und höre. Es bleibt dann nur ein einziger Ausweg: „Hin zu Jesus Christus! Er ist der, der mir vergeben kann, der auch Wege aus Katastrophen und Krisen weisen kann und mir einen Neuanfang schenken will!“

    Gottesfurcht zu haben, sich also von „ehrfürchtiger Gottesliebe“ beseelen zu lassen, das verschafft neuen Antrieb zu einem echten, zu einem wahrhaftigen Leben. Die so verstandene Gottesfurcht holt mich aus dem Schlaf falscher Träume, sie weckt mich auf aus Täuschungen, unehrlichen Entschuldigungen und verstellenden Beschwichtigungen. Und so ist Glaube immer beides:

    Gottesfurcht und Gottesliebe, und damit ein Ernstnehmen des Dreieinigen Gottes, aber nicht aus Angst vor Ihm, sondern aus vertrauensvoller Liebe zu Ihm.

    Für unseren Alltag hat das Konsequenzen:

    Denn in solchem Verantwortungsbewusstsein vor Gott, kann ich z.B. meinen Mitmenschen nicht betrügen, ausnutzen, hintergehen oder ihn beherrschen wollen. Ebenso wenig werde ich mir Gottes Wort solange zurechtbiegen, bis es zu bestimmten Lebensformen passt, wie z.B. zu der jetzt politisch beschlossenen sogenannten „Ehe für alle“. Wer weiß, führt das in 20 oder 30 Jahren dann vielleicht sogar zur „Ehe mit allen“? In ehrfürchtiger Verantwortung vor Gott werden wir solche und andere Sachverhalte und Fragen unseres gesellschaftlichen wie persönlichen Lebens wachsam am Maßstab der Heiligen Schrift prüfen und bedenken.

    So lautet jedenfalls eines der reformatorischen Grundprinzipien Martin Luthers: „sola  scriptura“ – „allein die Heilige Schrift“.

    Nehmen wir Gott ernst, rechnen wir wirklich mit Ihm, dann bewahrt uns das in zwischen-menschlichen Beziehungen, im gesellschaftlichen Leben und in unserem persönlichen Verhältnis zu Gott vor heillosem Chaos. Ob in der rückblickenden Schlussbilanz unseres Lebens Entscheidungen, die wir aus ehrfürchtiger Gottesliebe und Verantwortungsbewusstsein vor Gott getroffen haben, dann „weise“ oder zumindest „einsichtig“ genannt werden? Das im Letzten zu beurteilen liegt schließlich dann allein bei Gott!

    Mögen unsere Evang.-Lutherische Kirche  und auch jeder von uns ganz persönlich vom Frieden und der Verwandlungskraft Gottes geleitet werden, die höher sind als all unsere Vernunft,

    mögen unsere Herzen und unser Denken in Christus Jesus bewahrt bleiben!

     

    Jubelkonfirmation 2017

    Herma Teschke

    Heuer feierten wir am 28. Mai 2017 mit stattlichen 40 Jubilaren die Erinnerung an die Konfirmation vor 25, 50, 60, 65, 70 und 75 Jahren in unserer Kirche St. Maria zu Weißdorf. Auch unsere heurigen Grünen Konfirmanden waren beim Ehrengeleit dabei. In Ihrer Predigt stellte Pfarrerin Teschke die Frage in den Mittelpunkt: „Wer bin ich wirklich?“ Neutestamentliche Grundlage dazu waren die Zeilen des Apostels Paulus aus seinem Brief an die Galater, Kapitel 2, Verse 16 – 21, deren wichtigste Aussage in seinem so außerordentlichen Bekenntnis gipfelt:

    „Jetzt lebe ich ein neues Leben! Es wird nicht mehr von meinem alten Ich bestimmt, sondern von dem auferstandenen Christus, der in mir lebt. Mein vergängliches Leben auf dieser Erde erhält seinen Sinn durch den Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich in seiner Liebe für mich dahingegeben hat.“ Auch diesmal gestaltete unser Kirchenchor diesen Festgottesdienst würdig und stimmungsvoll mit.

    Am Nachmittag erfreuten sich etliche Jubilare noch am gegenseitigen Austausch zum Wiedersehen nach langen Jahren bei Kaffee und wieder reichhaltigstem und leckerstem Kuchenbuffet. An dieser Stelle  herzlichen Dank an unsere treuen Chormitglieder sowie Christel Scholz-Engel, unserer unermüdlichen Chorleiterin, und an alle, die wieder mit Liebe Kuchen gebacken und gestiftet haben! Herzlichen Dank auch an unsere Vertrauensleute, Brigitte Gärtner und Peter Heinritz, für jegliche Dienste, sei es im Vorfeld oder beim ansprechenden Grußwort im Festgottesdienst! Und nicht zu vergessen: Ohne unseren Mesner und Hausmeister, Rainer Bußler, und unsere Raumpflegerin, Angelika Roßner, würden viele wichtige größere und kleinere äußere Dinge in Kirche und Gemeindehaus kaum zu bewältigen sein, ebensowenig z.B. auch die schon lange im Voraus, teilweise aufwändig zu organisierenden Anschriften der Jubilare, die wir immer dem zusätzlichen intensiven Engagement unserer Sekretärin, Doris Schwenk, verdanken.

    Jubelkonfirmation 2017  Silber
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  • Gemeindeausflug

 

 

Jubelkonfirmation 2017  Gold
Jubelkonfirmation 2017  Gnaden

DANK an mehrere unserer SPONSOREN
Pfarrerin Herma Teschke im Namen des Kirchenvorstandes

- Offene Bank-Geheimnisse

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Die großzügigen Sponsoren sind Herr Andreas Linhardt – Steinmetzmeister

und Herr Dieter Roßner – Firma Drobus, beide aus Weißdorf.