Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Maria zu Weißdorf

Jahreslosung 2018: “Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offb 21,6.)

  • Aktuelles

     

     

    Ökumenische
    Alltagsexerzitien 2018

     

    Ökumenische Alltagsexerzitien 2018

    Gestalten Sie die Fastenzeit ganz bewusst
    und gönnen Sie sich Zeit für sich und mit Gott!

     

    Die Teilnehmenden nehmen sich täglich (ca. eine halbe Stunde) Zeit für Gebet und Betrachtung. Einmal in der Woche treffen sie sich zum Austausch über ihre Erfahrungen.ter dem Titel „Fürchte dich nicht – lebe!“ laden die fünf Wochen der Exerzitien ein, sich mit diesem Thema zu beschäftigen:

    • Fürchte dich nicht – ich bin da
    • Fürchte dich nicht – ich stehe dir zur Seite
    • Fürchte dich nicht – ich habe die Welt überwunden
    • Fürchte dich nicht – vertraue mir
    • Fürchte dich nicht – lebe

    Das Exerzitienbuch wurde von der Diözesanstelle Berufe der Kirche und dem Referat Spiritualität im Erzbistum Bamberg und dem Evangelischen Kirchenkreis Bayreuth erstellt. Es umfasst fünf Wochen mit insgesamt fünf Treffen für den Austausch in einer Gruppe, sowie Impulse für die Einzelbesinnung.

    Leitung: Pfrn. Herma Teschke

    Kosten für das Exerzitienbuch: 5,00 €

     

     

    Schwäche ist Stärke – Wie kann das sein?

    Pfarrerin Herma Teschke

    Glaubt man´s?

    Eine un-glaublich herausfordernde Antwort, die Gott da Paulus auf seine Bitte um Beendigung eines ihn schon lange bedrängenden Leidens gibt, - ja, diesem mit nahezu Bärenkräften ausgestatteten, sich unter Lebensgefahr unermüdlich für die Botschaft Jesu im ganzen östlichen Mittelmeerraum einsetzenden Gemeindegründer und Völkermissionar:

    „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2 Kor 12, 9a)

     

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    Und was Paulus dann daraus für sein weiteres Leben folgert, ist eine nochmals getoppte Erkenntnis im Glauben mit einer ganz konkret praktischen, inneren Haltung für seinen Alltag:

    Schwäche ist Stärke 2
    Schwäche ist Stärke 3

    „Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ (2 Kor 12, 10)

    Was will Paulus an seinem eigenen Lebensbeispiel demonstrierend, nun auch jedem von uns heute an gutem Rat weitergeben?

    Können auch wir es in etwa so sagen:

    `Ich bin guten Mutes in Schwachheit, in Nöten und Ängsten, in bedenkenswerten

    Anfragen von Mitchristen, weil Gottes Kraft sich gerade dann in mir wohlwollend-gütig, zugewandt-barmherzig, nachsichtig und nicht verurteilend auswirkt.

    In meiner Beziehung zu Jesus Christus und im Folgen seiner Spuren, wie ich es bei meiner Konfirmation versprochen habe und im Laufe meines Lebens immer wieder neu beteuert habe und vielleicht täglich durch mein Gebet beteuere, kann und darf ich schwach sein, denn Christus wird mich gerade dann voll und ganz stärken. Mein Vertrauen zu Jesus Christus ist groß genug, dass ich mir darüber absolut sicher bin, dass ER mich in schwierigen, in herausfordernden oder völlig ungewohnt-neuen Lebenssituationen niemals fallen lässt.

    Das heißt, wenn ich keine, nach den Maßstäben unserer Gesellschaft nahezu perfekte Leistung erbringe oder mich gar selbst noch kleinmache und mir kaum etwas zutraue, genau dann bin ich dennoch stark durch Christus in mir.

    ABER -, mein volles Vertrauen auf IHN, das ist dabei mein einzig gefragter „Einsatz“!´

    Wir sind eingeladen, wie Paulus alles auf die Karte Gottes zu setzen.

    Gott will auch uns gebrauchen, wenn wir IHM unsere Schwächen, genau wie Paulus, als Einfallstore für IHN öffnen.

    Wir gestehen es uns ehrlich ein, dass wir nicht alles perfekt machen oder gar perfekt sind. Wir leugnen und entschuldigen, vertuschen und übertünchen unsere Schwächen nicht länger, die uns einfach charakterlich, körperlich oder geistig ausmachen.

    Wir stehen dazu, dass wir vielleicht manchmal jähzornig, polemisch oder nachtragend sein können, vielleicht eher keine guten Zuhörer sind, zuviel Pfunde auf die Waage bringen, zu wenig Sport machen oder uns manches einfach zu schwierig oder mühsam ist, um es zu verstehen oder dass wir vielleicht keine guten Redner oder Rechentalente oder Computerfachleute sind.

    Gerade in solchem Eingeständnis werden wir, im Bild gesprochen, sozu-sagen zu Kuchenformen. Und dann kann sich in solche „Hohlformen“ Gottes Geist wie ein herrlich süßer Teig eingießen und uns völlig anders stark machen.

    Schwäche ist Stärke 4

    Denn alle unsere Schwächen sollen uns nämlich einzig und allein daran erinnern, dass wir uns von Christus abhängig machen sollen. Und dies hilft uns dann auch im Mitmensch-lichen sehr weiter:

    Unsere Schwächen und damit unsere so nützliche Abhängigkeit von Gott, sie bewahren uns vor Selbstüberhe-bung, Anmaßung und Stolz.

    Wir bleiben am Grund. Wir behalten die Bodenhaftung.

    Wir werden im wörtlichen Sinne grund-ehrlich und damit auch glaubwürdig für andere.

    Unsere Schwächen eröffnen darum auch den Raum für gute und beständige Gemeinschaft.

    Denn unsere Begrenzungen zeigen, dass wir aufeinander angewiesen sind, während eine vermeintliche „Stärke“ immer glaubt, niemanden nötig zu haben und immer meint, alles selbst meistern zu können und zu müssen, oder dass es schon die anderen machen werden.

    Unsere Fähigkeit zum Mitgefühl und unsere Bereitschaft zum Dienst für- und aneinander, nimmt zu. Und wir stehen den Schwächen auch unse-res Mitmenschen sehr viel barmherziger gegenüber.

    Dies möchte auch eine Grundhaltung für unsere heuer bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen sein, sowohl für die, die im Kirchenvorstand schon sind, als auch für die, die neu kandidieren.

    Haben wir keine Angst vor Gottes Gnade und vor unserem Nicht-Perfektsein-Können!

    Schwäche ist Stärke 5

    Stellen wir doch unser Gottvertrauen, unsere Beziehung zu Jesus Christus, mal Gott gegenüber dann gleichsam auf die „Probe“, wenn wir es mit für uns vielleicht neuen Herausforderungen, zugemuteten Aufgaben und Anfragen zu tun bekommen!

    Was sollte schon schiefgehen?

    Gottes Gnade möchte uns

    ins rechte Licht rücken mit dem, was unsere Talente sind, ja letztlich zu nützlichen Werkzeugen Jesu Christi machen, um anderen helfen zu können.

    Denn „Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie für andere da ist“, – hat Dietrich Bonhoeffer einmal gesagt, - durchaus eine Aussage, die wohl die meisten von uns gutheißen.

    Fangen wir einfach bei uns selbst an. Wir kön-nen immer nur gewinnen, also stark und schmackhaft werden.

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    Weihnachten 2017 - Christvesper mit Krippenspiel

    Wie in jedem Jahr bekamen auch im letzten Oktober die neuen Präparanden (Axel Hick, Jonas Hoffmann, Ina Schupke, Lena Sturm) gleich bei ihrer Anmeldung mitgeteilt, dass sie - ganz der Tradition entsprechend - das Krippenspiel an Heiligabend darbieten werden.

    Pfarrerin Frau Teschke suchte wieder ein passendes Stück aus. Doch um alle Rollen besetzen zu können, brauchten wir Verstärkung. Dankenswerterweise ergab sich diese durch unsere Konfirmanden (Jule Hick, Dustin Rödel, Lilli Schupke, Christian Senft), die kurzerhand zur "freiwilligen“ Mitwirkung verpflichtet wurden.

    Schon Mitte November starteten wir mit den Proben.

    Dem ersten Kennenlernen der Rollen folgte fleißiges Auswendiglernen des Textes und intensives Üben deutlicher Aussprache und möglichst ausdrucksstarker Gestik. Nebenher galt es, sich um passende Kostümierung zu kümmern, und unser talentierter Bühnenbildner Rainer Bußler sorgte wieder für tolle Kulissen. - Pünktlich zum Fest war unser Krippenspiel dann aufführungsreif!

    Zur Christvesper - unserem schönen Familiengottesdienst um 17.00 Uhr an Heiligabend - war die Kirche gut gefüllt mit vielen Leuten in Festtagsstimmung. Diese verfolgten mit Begeisterung die sehr gelungene Aufführung des Krippenspiels. Die klassische Weihnachtsgeschichte, wie sie jeder kennt, wurde "aufgepeppt" durch die moderne Figur einer Radioreporterin, die in den einzelnen Spielszenen die agierenden Personen zum Geschehen interviewt, dieses auch kommentiert und am Ende den Appell an Alle richtet, für die Verbreitung der frohen Botschaft von Jesu Geburt zu sorgen.

    Bereichert wurde der Gottesdienst, - auch zwischen den einzelnen Krippenspiel-Szenen -, durch schöne Weihnachtsmusik. So trug unser Gospelchor "Praying Voices" mit drei Liedern zur Feststimmung bei, ein Lied wurde vom Gesangsduo Christel Scholz-Engel und Heike Deckert vorgetragen, und auch die Gemeinde stimmte sangesfreudig mehrere wohlvertraute Weihnachtslieder an.

    Und erfüllt vom Weihnachtszauber verließ man die Kirche und ging heim

    für die weiteren Feierlichkeiten an diesem Heiligen Abend.

    An dieser Stelle herzlichen Dank an alle mitwirkenden Personen, und auch an Rebecca Götz, die wieder in bewährter Weise mit mir zusammen das Einstudieren des Krippenspiels mit den Präparanden und Konfirmanden übernommen hat!

     

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    Kigo-Seite 1

    Eure Kigo-Seite

    Weckruf !!!!!!!

    Wann ist denn heuer Fasching? Das wurden wir Ende Januar oft gefragt.

    Was kein Fasching! Warum denn nicht?

    Die Antwort: Wir sind zu wenige, nur noch 3

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    Kigo-Mitarbeiter. Das schaffen wir alleine nicht. Es macht uns traurig, dass eine so liebgewonnene Veranstaltung nicht stattfinden konnte. Jeder hat sich darauf verlassen, schließlich ist es schon seit vielen Jahren Tradition gewesen.

    Genauso ist es mit dem Kigo! – Alleine schaffen wir es nicht.

    Wir brauchen Eure Unterstützung.

    Zumindest eine weitere Person, - ein Vater oder eine Mutter – eine Großmutter oder ein Großvater – ein Jugendlicher, müsste uns helfen.

    Ist jemand von Euch angesprochen?

    Einfach mal JA sagen und bei uns mitmachen, damit der Kindergottesdienst mit allen seinen Angeboten bestehen bleiben kann.

    Überlegt doch mal, was er uns wert ist für unsere lieben „Knuddel“-Kinder!

    Ihr findet auf jeden Fall in diese schöne Aufgabe rein, denn wir lassen niemand im Regen stehen!

    Wir hoffen Ihr meldet Euch bei uns.

    Euer Kigo-Team:

    Margit Hertrich Tel. 85 6 35

    Elke Rauh Tel. 68 50

    Michaela Siegl Tel. 85 4 43

     

    „Geschichten-Dinner“ - Eine Einladung - ein EVENT

    Das Kigo-Team und Pfrn. Herma Teschke

    Eine Reise mit Jesus durchs Heilige Land“

    Geschichten-Dinner

    Wann:

    Am Samstag, dem 5. Mai 2018

    Beginn: 14 Uhr im Gemeindehaus

    Geplantes Ende ca. 19 Uhr

    Kigo-Seite 2

    Es erwarten Euch:

    Verschiedene Stationen zum Ausprobieren

    Wir bereiten ein Dinner vor

    Geschichten hören und miterleben

    Gemeinsam essen

    Wer ist eingeladen: Alle Kinder ab 3 Jahren und ihre Eltern

    Es freuen sich auf Euch: die Kinder vom Kigo, das Team und Pfrn. Herma Teschke

    Damit wir besser planen können: Bitte bis zum 22. April 2018 anmelden!

    Wie:

    Bitte schriftlich mit dem  Anmeldeabschnitt im Gemeindeblatt

    (Bitte in den Briefkasten am Pfarrhaus einwerfen!)

    oder telefonisch unter: Tel.: 68 50 Elke Rauh

    oder Tel.: 85 6 35 Margit Hertrich

    King auf der Orgel

    Jürgen Kerz

    King auf der Orgel

    Einladung zum Orgelunterricht

    Die Orgel, die Königin der Musikinstrumente spielen lernen.

    Die klanglichen Möglichkeiten sind groß und als Organistin oder Organist kann man seine Fähigkeiten auch in Gottesdiensten einbringen und einen wertvollen Dienst in der Gemeinde versehen.

    Kirchenmusikerausbildung

    Sie können über das Dekanat günstig Orgelunterricht und / oder Unterricht in kirchenmusikalischen Fächern wie Chorleitung, Dirigieren, Tonsatz oder Gehörbildung beim Dekanatskantor erhalten.

    Bei Interesse informieren Sie sich bitte beim Dekanatskantor Jürgen Kerz

    Tel. 09251 / 969 406

    Die Jahreslosung - künstlerisch gestaltet

    Monika Saalfrank

    Losung 2018

    Die „gedankliche Auseinandersetzung“ mit einer neuen Jahreslosung beginnt bereits in der Sommer-zeit. Im Internet recherchiere ich das biblische Wort für das neue Jahr und lass es auf mich wirken. Der Text begleitet mich dann und immer mache ich mir Gedanken, wie ich das Thema mit Stoff gestalten könnte.

    Gedanklich entwickle ich Ideen, die dann oft schon am nächsten Tag verworfen werden. Manchmal komme ich auch beim Gespräch mit Freunden auf neue Ansätze. Letztendlich habe ich gedanklich ein Bild vor Augen, das es mit Patchwork umzusetzen gilt.

    Nicht jedes Motiv lässt sich mit Stoff einfach darstellen.

    Meist arbeite ich mit selbst gefärbte Baumwoll-stoffen, die ich zunächst farblich passend sortiere. Nach diesen Vorarbeiten fange ich mit dem eigentlichen

    Nähen an und sehe, wie sich nach und nach die Darstellung der neuen Jahreslosung entwickelt.

    „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des Lebendigen Wassers umsonst.“ Dieses Wort für 2018 stammt aus der Offenbarung und verspricht: So wird es einmal sein. Welch eine große Verheißung, die all unsere menschlichen Gedanken übertrifft!

    Die Wichtigkeit des Wassers wird uns heute mehr denn je bewusst. Verunreinigtes Wasser und Wasserknappheit sind ein weltweites Thema.

    Wasser ist lebensnotwendig.

    Wasser ist kostbar.

    Wasser stillt den Durst.

     

    Uns dürstet nach frischem, gesundem und sauberem Wasser. Uns dürstet jedoch auch nach Liebe, Leben, Gerechtigkeit, Sicherheit und Geborgenheit.

    Gott gibt uns einen Ausblick auf das himmlische Jerusalem und lädt uns zu einer Quelle ein, die nie versiegt.

    Durch Jesu Tod und Auferstehung haben wir teil am ewigen Leben. Wir können dazu nichts dazu tun. Jesus hat alles getan. Wir haben teil am ewigen Leben— umsonst.

    Freuen wir uns auf und über diese Verheißung.

    Mal etwas Neues wagen – Kirchenvorstand werden

    Pfarrerin Herma Teschke, auch im Namen des KV

  • Gottesdienste
  • Termine
  • Gemeindefest
  • Publikationen
  • Gemeindeausflug

 

ich glaub. ich wähl.

 

Kirchenvorstandswahlen

21. Oktober 2018

Die Kirchenvorstandswahl ist heuer wie-der ein Großereignis in unserer Evang.-Lutherischen Kirche Bayerns.

Den Vertrauensausschuss haben wir bereits bilden können.

Am 20. Februar tagt er das erste Mal offiziell.

Ihm gehören an:

Die drei KV-Mitglieder Heiko Hain, Peter Heinritz (stellv. Vertrauensmann) und Herma Teschke (Pfarrerin) sowie die beiden Gemeindeglieder Freifrau Alexandra Leuckart von Weißdorf und Günther Bock.

An dieser Stelle bereits herzlichen Dank für das Engagement, nunmehr Kandidaten bis Anfang Mai 2018 für die KV-Wahl zu gewinnen!

Manche und mancher von Ihnen, lieber Leser, ist vielleicht schon jetzt als potentielle Kandidatin oder möglicher Kandidat von einem von uns gefragt worden.

Aber was kommt da eigentlich genauer auf einen zu? Was muss man da so als Kirchenvorstand überhaupt genau bei uns in Weißdorf machen?

Das sind berechtigte Fragen, damit man Mut bekommt, sich für dieses wertvolle Ehrenamt zur Verfügung zu stellen. Hier eine kleine Auswahl von konkreten Fragen und Antworten:

1. Wieviele Kandidaten suchen wir?

Da unsere Kirchengemeinde derzeit unter 1000 Gemeindeglieder hat, benötigen wir für eine echte Wahl zumindest 12 Kandidaten, denn der KV muss bei dieser kleinen Gemeindegröße 6 Mitglieder haben.

2. Wie lange dauert eine Amtsperiode?

In der Regel 6 Jahre, aber unter bestimmten und individuell sich ergebenden Umständen kann es auch ausnahmsweise kürzer sein.

3. Wie oft tagt der Kirchenvorstand (= KV)?

In der Regel einmal im Monat, außer im August und Dezember, d.h. 10x / Jahr, meistens donnerstags.

4. Wie lange dauert so eine KV-Sitzung?

In der Regel von 19.30 Uhr bis etwa 22.30 Uhr.

5. Welche internen Ämter und Aufgaben gibt es?

a) die Vertrauensperson - Sie vermittelt als „Ohr der Gemeinde“ gerne mal Anliegen von Gemeindegliedern an die Pfarrerin und an den KV, wendet sich bei Konfirmationen und Jubelkonfirmationen gerne mit ein paar Grußworten an die Festtagsgemeinde und sollte bei Konflikten versöhnend wirken. Sie bereitet gemeinsam mit der Pfarrerin die KV-Sitzungen in der Regel eine Woche vor der Sitzung vor und erstellt die Tagesordnung.

Derzeit sind Brigitte Gärtner und Peter Heinritz unsere Vertrauensleute.

b) der Kirchenpfleger – Er kümmert sich um alles Finanzielle in der Gemeinde. Er arbeitet hier auch eng v.a. mit der Gesamtkirchenverwaltung (GKV) in Hof zusammen und gemeinsam mit ihr und der Pfarrerin wird der Hauhaltsplan aufgestellt.

Derzeit ist Helmut Goller unser Kirchenpfleger.

c) der Schriftführer – Er schreibt während der Sitzungen das Protokoll und übersendet es nach der Sitzung zeitnah per Email an die Pfarrerin, damit es zur Vorbereitung der nächsten Sitzung vorliegt.

Derzeit ist Rebecca Götz unsere Schriftführerin.

d) die Beauftragte(n) – Sie vertreten die Pfarrerin z.B. bei Gremien-Sitzungen, insbesondere bei uns mit der Diakonie und mit dem Evang. Bildungswerk (EBW).

Derzeit bekleidet dieses Amt Heike Deckert. Als Umwelt-Beauftragte fungiert Helmut Goller. Das immer aktuell zu haltene Amt der Homepage-Beauftragten erfüllt derzeit Brigitte Gärtner.

e) der Dekanatssynodalausschuss-Vertreter – Er nimmt an den im Jahr wenig oft tagenden Sitzungen dieses dekanatsübergreifenden Gremiums teil. Meistens geht es hier um finanzielle Belange für die Kirchengemein-den im Dekanat Münchberg.

Derzeit ist Heiko Hain unser Mann hierfür.

 

6. Was ist generell sonst noch für ein KV-Mitglied bei uns in Weißdorf zu tun?

a) Alle KV-Mitglieder helfen bei den Besuchen unserer Geburtstagskinder ab 70 Jahren mit.

Da in unserer gesamten Region die Menschen immer älter werden, kann ein Pfarrer die Besuche bei den vielen Jubilaren nicht allein bewältigen und ist auf die Mithilfe seiner KV-Mitglieder angewiesen. Darum haben wir ja auch zusätzlich einen kleinen Besuchsdienstkreis, für den wir neue Mitglieder auch herzlich willkommen heißen würden.

b) Jeden Sonntag und Feiertag übernimmt abwechselnd ein KV-Mitglied im Gottesdienst Tätigkeiten eines Mesners mit der praktischen Vorbereitung für den Gottesdienst, wie z.B. das Anzünden der Oster- und Altarkerzen, das Läuten der Glocken, das Bereitstellen der Tauf- oder Abendmahlsgerätschaften, das Assistieren bei Taufe und Abendmahl, das Zählen der Kollekten. Zugleich ist der-/diejenige gebeten, die biblischen Lesungen vorzutragen.

c) Sehr gewünscht ist eine gewisse Verbundenheit mit der Zentralveranstaltung von Kirche überhaupt, d.h. mit dem Sonntagsgottesdienst, die sich dann auch in relativ regelmäßigen Besuchen zeigt, auch wenn man nicht gerade mit seinem Dienst „dran“ ist.

d) In den KV-Sitzungen sind z.B. Entscheidungen zu fällen, die unsere Gebäude und Anlagen betreffen, also z.B. Anschaffungen oder Gestaltungsfragen hinsichtlich unserer Kirche, des Pfarrhauses, der Pfarrgarage, unseres Gemeindehauses, der Leichenhalle, des Friedhofs und sämtlicher Gartenanlagen. Informationen oder Kostenvoranschläge sind dafür Grundlagen.

Manchmal geht es auch um Fragen rund um den Gottesdienst und um die Gewinnung von Mitarbeitern für bestimmte Veranstaltungen. Oder es sind besondere Einsätze, Anlässe und Feste zu organisieren.

Auch theologische Fragen können mal Thema sein. Als christlich-kirchliche Veranstaltung wird eine KV-Sitzung ja auch immer mit einer Kurz-Andacht, in der Regel vonseiten der Pfarrerin als Vorsitzende eröffnet.

2019 steht die Wahl der neuen Landessynode durch die Kirchenvorstän-de an.

 

Die Landesstellenplanung ab 2020 wird uns über die Umsetzung von regionalen Kooperationen nachdenken lassen.

Die Mitarbeit im Kirchenvorstand ist also eine recht vielseitige und höchst ehrenwerte Aufgabe. Sie steht unter der Zusage Jesu Christi, dass ER bei uns ist und uns hilft.

Und diese Aufgabe macht auch Freude. Denn wer mit einem Team seine Gemeinde mitgestalten und mitprägen kann, schöpft daraus Sinn, Leidenschaft und Begeisterung, die sich möglicherweise auch auf andere Bereiche seines Lebens auswirkt.

Und wie heißt es doch immer: „Man wächst an seinen Aufgaben.“

Dies wird Ihnen, liebe Gemeindeglieder, jeder, der einmal in einem Verein oder im Kirchenvorstand tätig war und ist, auf seine Weise vollauf bestätigen.

Trauen Sie zudem der Zusage Gottes:

„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist… Der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst“,

und lassen Sie sich als Kandidatin und Kandidat aufstellen!

Für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im jetzigen KV kann ich persönlich nur sehr herzlich danken!

 

Erleben Sie die Mitternachtssonne am Nordkap – Herzliche Einladung

Brigitte Gärtner

Das Sehnsuchtziel vieler Reisender, beide Extreme erleben zu können, ist etwas ganz Besonderes: In der Mittsommerzeit, wenn die Mitternachtssonne von Mitte Mai bis Ende Juli hier nicht mehr untergeht, und wenn im Winterhalbjahr die Sonne mindestens einen Tag, auch mittags, unterhalb des Horizonts bleibt. Dieses Phänomen wird Polarnacht genannt. Es lohnt sich beides, um sich auf den Weg nach Norden zu machen, genauer gesagt zum Nordkap, dem Synonym für mystische Unendlichkeit.

Mit der "Finnstar" genießt man eine entspannte Seereise auf der Ostsee von Travemünde nach Finnland. Angekommen in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands, erleben wir eine lebendige Stadt am Meer. Weit über 300 Inseln bieten hier nicht nur einen atemberaubenden Anblick, auch die vielen grünen Parks, wie der Sibelius Park, und die vielen Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen sind sehr beeindruckend. Der strahlend weiße Dom von Helsinki mitten in der Stadt ist wahrscheinlich das meistfotografierte Gebäude in Helsinki. Ein totaler Kontrast zum Dom von Helsinki ist die orthodoxe Uspenski Kathedrale im russisch-byzantinischen Stil.

Finnland ist fast so groß wie Deutschland, gehört aber mit nur 5,4 Millionen Einwohnern zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Unsere Route führt uns über Helsinki, Lahti, Kuopio, Sodankynlä und Inari, das an dem großen Inarisee nahe der russischen Grenze liegt, zum Nordkap. Dabei legen wir ca. 1.800 Kilometer zurück und haben manchmal das Gefühl, die Straße gehört uns allein. Trotzdem hat die Fahrt durch die finnische Wälder- und Seenlandschaft, die eine oder andere Überraschung zu bieten. Um so nördlicher wir kommen, um so mehr beschränkt sich die Vegetation auf Moos und Flechten, die zur Ernährung der Rentiere ausreichen.

Es geht durch die unermessliche Tundra von Lappland; kleinere Rentierherden, die uns jetzt immer wieder begegnen, zwingen unseren Bus zum Stehenbleiben. Rentiere haben Vorfahrt! Bald kommen wir an die Grenze zu Norwegen. Wir durchfahren die "Finnmark", ein Land im Norden Norwegens, eine baumlose, karge Landschaft, von Wasser umschlossen.

Hinter Lakselv beginnt der Porsanger-Fjord. Er ist der längste Fjord Nordnorwegens, bis zu 20 Kilometer breit und über 120 Kilometer lang. Jetzt dauert es nicht mehr lange bis wir den 6.870 Meter langen "Nordkaptunnel" erreichen. Die Fahrt durch die etwa sechs Meter breite Tunnelröhre ist ein Erlebnis, wie die gesamte Reise überhaupt…..

Habe ich Sie neugierig gemacht?

Darum, - Fortsetzung folgt live:

 

„Erleben Sie die Mitternachtssonne am Nordkap"

 

Da ich in diesem Jahr nicht von unserer letzten Gemeindefahrt berichten kann, möchte ich Sie zu dieser eindrucksvollen Präsentation herzlich einladen:

an Christi Himmelfahrt,

am Donnerstag, den 10. Mai 2018,

im Gemeindehaus, ab 14:45 Uhr.

Bei gemütlicher Kaffeerunde (auch heuer wieder nach der Andacht am Friedhof) können Sie Eindrücke dieser besonderen Reise erleben.

Ich würde mich auf viele "Neugierige" freuen.

Hier schon einmal einige Bilder, die Vorfreude wecken auf mehr:

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Dom in Helsinki

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... das ist Finnland - das Land der “1000 Seen”...

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Das Nordkap - ein 307m hoher Felsen, der die Menschen magisch anzieht...

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Die Mitternachtssonne am Nordkap

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Das Land der Fjorde - Norwegen

Nordkap 4

...eine der vielen Fjordbrücken...

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Die “Nordlicht-Kathedrale” in Alta - Nordnorwegen

Typische norwegische Fjordlandschaft

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Insellandschaft - Lofoten

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Trondheim - die “Krönungskathedrale”

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Die älteste und modernste Sprungschanze der Welt - Holmenkollen, bekannt durch die XVII. Olympischen Winterspiele.

Norwegische Stabkirche von Ringebu

Erweiterung des Stelenfelds auf dem Friedhof

Peter Heinritz

In der ersten Septemberwoche haben unsere Kirchenvorsteher Helmut Goller und Peter Heinritz gemeinsam mit unserem Mesner und Friedhofsgärtner Rainer Bußler die dringend notwendig gewordene Erweiterung des Stelenfeldes auf dem Friedhof mit der Anlage eines Rondells in Angriff genommen.

Unter der sachkundigen Leitung von Rainer Bußler ist an drei arbeitsreichen Tagen ein optisch ansprechendes neues Areal entstanden, das Platz für die Aufstellung neuer Stelen bietet.

Stelenfeld 2 Stelenfeld 3
Stelenfeld 1

Die Mitte des Rondells ziert ein Ginkgo-Baum, der in unserer Gegend sehr selten anzutreffen ist und ein Symbol für ewiges Leben ist.

Ein neu angelegter Weg verbindet das Rondell mit dem schon bestehenden Wegenetz. Bei den gesamten Arbeiten hatte uns ein Kleinbagger große Dienste erwiesen.

Die Brotzeit wurde freundlicherweise von der Metzgerei Völkel gesponsert.

Alles in Allem konnte durch den Arbeitseinsatz ein hoher Geldbetrag für unsere Kirchengemeinde eingespart werden.

Ehrenamtliches Engagement:

Lohnender Einsatz für Viele – Freude – Zeit -Zeichen der Verbundenheit und Nächstenliebe 

 

Herzlichen Dank!

Herma Teschke und sicher viele mehr…

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